Vereinssatzung aktualisiert und Ehrenkodex verabschiedet

Durchhaltevermögen war von den Teilnehmern der diesjährigen DLRG-Mitgliederversammlung gefordert, denn die Sitzung dauerte deutlich länger als geplant. Grund war die Verabschiedung einer aktualisierten Fassung der Vereinssatzung. Die Anwesenden haben den vom Vorstandsgremium vorgelegten Entwurf teils sehr detailgenau diskutiert und engagiert um die bestmögliche Gestaltung gerungen. Am Ende Stand dann ein für alle annehmbares Ergebnis.

 

Eine der wichtigen Änderungen war es, in den Statuten nachzuvollziehen, was die Mitglieder des Vereins in der Realität bereits leben. So wurde nun auch formell aus der ehemaligen DLRG Ortsgruppe Beckum mit dem Stützpunkt Lippetal die DRLG Beckum-Lippetal. Damit erfährt der Lippetaler Teil des Vereins die ihr gebührende Aufwertung. Zwar treten die Lebensretter der Ortsgruppe Beckum schon seit Jahren unter diesem Bindestrichnamen auf Veranstaltungen und Wettkämpfen an, doch angesichts der Tatsache, dass fast die Hälfte der über 800 Mitglieder und zudem ein Großteil der Rettungssportleistungsträger Lippetaler sind, konnte schon lange nicht mehr nur von einem Stützpunkt die Rede sein. 

 

Die Stellung des Rettungsschwimmsports, das Aushängeschild des Vereins, wurde durch die Schaffung einer entsprechenden Vorstandsposition ebenfalls gestärkt, so dass diese Sparte nun mit einer eigenen Stimme, ebenso wie schon zuvor das Referat Tauchen, im Führungsgremium vertreten ist. Stolz ist der in seinem Amt bestätigte Vorstandsvorsitzende Maik Vornholz auch auf die Verabschiedung eines Ehrenkodexes, der im Kern den Schutz der dem Verein anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor psychischer und physischer Gewalt zum Gegenstand hat. 'Die DLRG Beckum-Lippetal nimmt damit die letzte Hürde, um als einer der ersten Vereine im Kreis Warendorf das Qualitätssiegel des Landessportbundes gegen sexuelle Gewalt im Sport führen zu dürfen', so Vornholz.

 

Den Blick nach vorn gerichtet, bleibt die Schaffung eines eigenen Vereinsheims für die Lebensretter nach wie vor auf der Tagesordnung, ebenso wie die Nachwuchssicherung. Auch wenn sich der Verein diesbezüglich für die nahe Zukunft noch gut aufgestellt sieht, werde das Thema geburtenschwache Jahrgänge insbesondere in Verbindung mit dem zunehmenden Ganztagsschulbetrieb sicherlich auch an der DLRG nicht spurlos vorbeigehen, hieß es im Vorstandsbericht.