Gastgeber aus Beckum mit Trophy "vollauf zufrieden"

Beckum (gl). Die Rettungsschwimmer der DLRG Ortsgruppe Beckum-Lippetal haben den letzten Härtetest vor den Weltmeisterschaften mit Bravour bestanden. Beim abschließenden Wettkampf um die DLRG Trophy im und am Tuttenbrocksee in Beckum nutzten die hiesigen Rettungsschwimmer ihren Heimvorteil und kämpften sich mit Rang 13 auf den neunten Platz der Gesamtwertung vor.

"Wir sind vollauf zufrieden", fasste Laszlo Seliger den gelungenen Wettkampf zusammen. Nicht nur eine perfekte Organisation und strahlender Sonnenschein erfreuten die Ortsgruppe. Viel mehr lag der Fokus auf der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften. In seiner Obhut hat Seliger sieben WM-Fahrer, die es im September in die Niederlande zieht (Eindhoven und Norodrwijk): Jule Strotkötter startet mit der Junioren Nationalmannschaft. Zudem nimmt sie mit vier weiteren Beckumer Mädchen im Team an der Interclub-WM (Weltmeisterschaft der Vereine im Rettungssport) teil. Zwei Jungs starten im Einzel. "Erst einmal bin ich Stolz über die Leistung meiner Sportler, die sich super im Störitzland und hier präsentiert haben", so Seliger. Für die Trainer war es nicht die erste Trophy in Beckum: "Schon zum sechsten Mal gastiert die Trophy am Tuttenbrocksee."

Schon die Vorläufe der Disziplin Rescue-Tube-Rescue wiesen auf die gute Form des Ausrichters hin. Mühelos erreichten Mona Pawelzik, Layla Pohl, Lena Raßmann und Jule Strotkötter das Finale. "Wir haben auf jeden Fall vor, ganz nach vorne zu schwimmen", sagte Pawelzik. Am Ende langte es zum dritten Platz in der Disziplin.
Viel Vorgenommen hatte sich auch die DLRG Ennigerloh. Nach Platz zwei im Vorlauf zogen Målin Thorwesten, Clara Steinberg, Ricarda Gottschlich und Astrid Brunsing ins A-Finale ein. "Dort können wir uns auch noch steigern", glaubte Ricarda Gottschlich. Letztlich reichte es aber nur für den siebten Platz.
Mit einem guten Gefühl startet Beckum-Lippetal zur WM. "Zu verlieren haben wir gar nichts. Dabei zu sein, ist schon ein Erlebnis für die Mädels", erklärte Trainer Seliger. Ein Ziel ist es nicht schlechter als die eigene Qualifikationszeit zu schwimmen.
Der Sieg in der Gesamtwertung der Trophy war den Rettungsschwimmern der DLRG Harsewinkel schon vor dem Finale nicht mehr zu nehmen.In Beckum bestätigte sich die Dominanz mit dem Tagessieg.

Bericht von: David Inderlied (Glocke)

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