Rebekka Seliger neue Landesmeisterin im Rettungsschwimmen

Am vergangenen Wochenende war Gelsenkirchen nicht nur Austragungsort eines spannenden Fußballspiels, auch die Elite des Rettungssports traf im dortigen Zentralbad aufeinander und kämpfte um die Tickets für die Deutschen Meisterschaften.

Die heimischen Sportler der DLRG Beckum-Lippetal kehrten nach Ende der zweitägigen Veranstaltung mit drei Medaillen und einer Vielzahl an Bestzeiten im Gepäck aus dem Ruhrpott zurück. Allen voran Rebekka Seliger, die in der AK 15/16 nach drei spannenden Rennen im Mehrkampf die Goldmedaille ergattern konnte. Den Grundstein für diesen Erfolg legten ihre neuen persönlichen Rekorde über das 100m Hindernisschwimmen sowie über die 50m Retten einer Puppe. In der gleichen Altersklasse schwammen Fenja Beckord und Finn Maicher auf die Plätze 7 und 10. Da immer zwei Jahrgänge zusammengefasst werden, ruhen die Hoffnungen der beiden Nachwuchssportler in diesem Fall bereits im nächsten Jahr. Als jüngere Jahrgänge konnten sie aber ebenfalls mit Bestzeiten auf den neu erlernten Strecken glänzen. Ebenfalls als eine der jüngsten ließ Hannah Maicher in der AK 13/14 aufhorchen. Sie wurde starke 4. und hat sich damit aller Wahrscheinlichkeit nach bereits sicher für die Deutschen Meisterschaften im Herbst qualifiziert. Westfalen gilt traditionell als das stärkste Bundesland im Rettungssport. Die weiteren Einzelstarter waren Vincent und Maximus Stichling (AK 12; 15 & 22), Maximilian Roer und Felix Kramer (AK 13/14; 18 & 21), Ben Kramer (AK 17/18; 17) sowie Silas Beckord (AK Offen; 14). Spannend blieben aus Beckumer Sicht auch die Mannschaftswettbewerbe. Hier war es ebenfalls die AK 15/16, die mit insgesamt vier Bestzeiten das aus heimischer Sicht erfolgreichste Quintett bildeten. In der Besetzung Rebbeka Seliger, Fenja Beckord, Alexandra Liebich, Mareike Leier und Lena Illies konnten die Mädchen freudestrahlend die Bronzemedaille erringen. Gleiches schafften auch die Jungs der AK 17/18 (Sven Rassmann, Stephan Nühse, Ben Kramer, Mathias Ständker und Daniel Althoetmar), die dabei auch von Wechselfehlern ihrer Konkurrenten profitierten. Mit einem solchen brachte sich am Vormittag bereits die eigene AK 13/14m um eine bessere Platzierung und landete trotz immenser Steigerungen seit den Bezirksmeisterschaften mit über 500 fehlenden Punkten nur auf dem 17. Platz. Trainer Michael Watzenig lobte darüber hinaus sehr explizit die Leistungen der beiden AK 12 Mannschaften. Mit teilweise bis zu zwei Jahr jüngeren Teilnehmern wie Alexa Schwuntek aus der AK 10, werden diese Teams gerade erst auf Wettkämpfe vorbereitet und lassen ihrem Trainer nach gespannt auf die nächsten Jahre blicken. Zufriedene Gesichter machten am Ende des Tages auch die zum Teil ersatzgeschwächten Mannschaften der AK 15/16w II und AK Offen weiblich und männlich. Diese Teams können mit den Platzierungen 11, 10 und 8 ebenfalls noch auf eine Teilnahme an den deutschen Meisterschaften hoffen.