Starke Leistung der Schwimmerinnen bringt zwei Podestplatzierungen

An den diesjährigen Landesmeisterschaften der Rettungsschwimmer nahm die DLRG Beckum-Lippetal mit acht Mannschaften und 12 Einzelteilnehmern teil. Dabei belegte Hannah Maicher, obwohl erst elf Jahre alt und damit die jüngste Teilnehmerin der Ortsgruppe, in der Altersklasse (AK) 12 den sechsten Platz und war damit zugleich die schnellste Elfjährige im gesamten Landesverband. In der AK 13/14 reichte es für Rebekka Seliger, in den Vorjahren sonst stets erste ihres Jahrgangs, diesmal nur für Platz neun, vor ihren Trainingskameradinnen Fenja Beckord (Platz 14) und Alexandra Liebich (Platz 22). In der gleichen Altersklasse belegte Finn Maicher den 25. Platz. Im direkten Jahrgangsvergleich konnte sich auch Stephan Nühse deutlich besser schlagen, als es seine Platzierung in der zwei Jahrgänge umfassenden AK 15/16 vermuten lässt. Mit Platz 12 beendete er den Wettkampf direkt vor seinem Vereinskameraden Sven Raßmann.

In einem insgesamt sehr starken Starterinnenfeld erwies sich Juniorennationalkadermitglied Jule Strotkötter einmal mehr als Medaillengarantin und stand am Abend des Wettkampftages auf dem dritten Podestplatz der AK 17/18. In der gleichen Altersklasse und einem noch konkurrenzintensiveren Umfeld war Konrad Seliger in der inoffiziellen Jahrgangswertung zwar vierter, fand sich folglich dennoch auf Platz 13 der AK wieder. Auch Silas Beckord sah sich den gleichen Bedingungen gegenüber. Sein Resultat war der 17. Platz. Berufsbedingt musste Lena Hütter, eine der erfahrensten Spitzenathletinnen der Beckum-Lippetaler Rettungsschwimmer, im Vorfeld der Landesmeisterschaften sportlich kurz treten und belegte in der offenen Altersklasse weiblich somit Platz 14. Ihre Vereinskameradin Sandra Dickmann erreichte den 20. Platz.

In den Staffelwettbewerben waren in den meisten Altersklassen ebenfalls heimische Rettungsschwimmer mit von der Partie. Am erfolgreichsten schlug sich das Frauenteam I, deren Mitglieder teilweise eigens aus verschiedenen Teilen Deutschlands für diesen Wettkampf angereist waren. Ihre weite Anfahrt wurde mit dem dritten Podestplatz belohnt. Ebenfalls beachtlich die Leistung der Herrenmannschaft, die nur zum Teil aus der AK offen rekrutiert wurde. Unter Beteiligung zweier erst siebzehnjähriger Schwimmer machte sie gegen eine ganze Reihe routinierter und sogar international höchst erfolgreicher Szenegrößen mit dem neunten Platz eine bemerkenswert gute Figur.

 

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