Zwei Podestplätze für die DLRG Beckum-Lippetal bei den Deutschen Meisterschaften 2016

 

Mit einer im Vergleich zu früheren Jahren eher kleinen Teilnehmerzahl nahm die DLRG Ortsgruppe Beckum-Lippetal an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Rettungsschwimmer in Würzburg teil. Vier Einzelstarter und zwei Mannschaften traten als Teil der besten Rettungsschwimmsportler Deutschlands gegen die übrigen Teilnehmer im Wolfgang-Adami-Bad an.

Trainer Klaus-Dieter Langer schickte eine taktisch gelungene Auswahl aktiver und ehemaliger National-Kadersportlerinnen in der offenen Altersklasse (AK) weiblich an den Start. Als Ergebnis errang dieses Frauenteam in der Aufstellung Sophia Bauer, Lena Hütter, Mona Pawelzik und Jule Strotkötter den dritten Platz. Im Mannschaftswettbewerb der AK 12 weiblich kamen Beckum-Lippetal's jüngste Teilnehmerinnen auf Platz zehn. Durchaus zufrieden mit ihrem Ergebnis, zehntbeste Mädchenmannschaft ganz Deutschlands zu sein, waren Fenja Beckord, Sophie Diening, Alexandra Liebich, Pauline Vorholt sowie Carla Willenbrink, selbst wenn dieser Rang für sie eine Verschlechterung um zwei Plätze im Vergleich zur Vorplatzierung bedeutete. Dies war der Tribut an die wetterbedingt nicht gerade optimalen Trainingsbedingungen während der langen Freibadsaison im Sommer.

Im Einzelwettbewerb AK 17/18 weiblich erreichte Jule Strotkötter in der Gesamtwertung des obligatorischen Mehrkampfs aus drei Disziplinen den sechsten Platz. In der Einzelstreckenwertung, die es in dieser Altersklasse darüber hinaus gibt, wurde sie über 100m Retten mit Flossen dritte und stand somit auf dem Bronzeplatz des Podests. Lena Hütter, eine der national und international erfahrenste Rettungsschwimmsportlerin der Ortsgruppe, landete in der Gesamtwertung AK offen weiblich auf dem 15. Platz. Konrad Seliger, der sich als einziger männlicher Schwimmer der Ortsgruppe für die DM qualifiziert hatte, erwischte einen schlechten Tag. Im Vergleich zu seiner Ausgangsposition unter den Top 10 bei seiner vorherigen DM, war bereits die diesjährige Vorplazierung im Mittelfeld ein schlechtes Vorzeichen. Er blieb bei zwei von drei Teildisziplinen weit unter seinen Möglichkeiten, was sich im Ergebnis mit einer abermaligen Verschlechterung um sechs Plätze niederschlug. Noch schlimmer erging es Sophia Bauer. Mit gleich zwei Disqualifikationen war für sie bei dieser Rettungsschwimmermeisterschaft im Hinblick auf die Plazierung nicht mehr viel zu retten.