Humanität, Sport und Spaß

Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Zwei Arten werden hierbei grundsätzlich unterschieden: Die Pool- oder Indoordisziplinen (in Hallenbädern) und die Ocean Events (in Freigewässern). Hierbei stieg die Begeisterung für die Pool-Disziplinen in Deutschland seit den 50er Jahren kontinuierlich an. Seit einigen Jahren wird auch der Freigewässerbereich von immer mehr Ortsgruppen entdeckt.

Rettungssport bedeutet aber neben allem Spaß, den die Sportart bietet, auch ein Erprobungsfeld für den Ernstfall. Und so mancher Jugendlicher wurde durch den Rettungssport an die humanitären Ziele der Organisation herangeführt und konnte auch für den Einsatz als Wachgänger begeistert werden.

Wettkampfregeln

Bei den internationalen Pool-Meisterschaften werden bei Männern und Frauen je sechs Einzel- und drei Staffeldisziplinen bewertet. Aus diesen insgesamt neun Disziplinen werden dann die Sieger ermittelt. Bei dem Rettungsfünfkampf der Damen und Herren werden die sechs Einzeldisziplinen berücksichtigt. Hierbei wird die Punktzahl für die schlechteste Disziplin gestrichen. Bei den Staffeln fließen alle drei Staffelergebnisse in die Wertung ein. Die Gesamtwertung wird dann aus den Staffelergebnissen und den Einzelergebnissen addiert.

In Deutschland ist der Rettungssport in Orts-, Kreis- und Landesmeisterschaften organisiert. Im Herbst finden die Deutschen Meisterschaften statt, die von der DLRG-Jugend organisiert werden.

International werden Europa- und Weltmeisterschaften (Rescue) ausgetragen - des Weiteren ist der Rettungssport bei den World Games vertreten, den Spielen der nicht olympischen Sportarten.